Irgendwas fehlt immer noch.
An 2014 denke ich oft zurück, die erste Maßnahme in der Phase, wo ich anderen die Sachen am Computer erklären sollte. Eine Zeit, wo ich etwas konnte was andere nicht konnten und gebraucht wurde.
Sowas fehlt.
Ich denke immer, wenn ich die Tapeten habe oder bestimmte Dinge gekauft habe ist alles besser. Aber das ist nur im Augenblick so.
In der malgruppe habe ich zwar Kontakte, aber dennoch ist dauerhaft jeder nur mit sich selbst beschäftigt. Ergo auch.
Das mit der Tagesstätte wird wohl erstmal nichts. Eigentlich wollte ich die probewoche machen. Aber mir steht so viel im Weg. Viel ist es nicht, aber es ist groß. Das handyverbot ist rechtlich nicht zulässig. Habe aber auch nicht die Nerven da hinzugehen, um mich mit denen darüber zu streiten. Zulässig wäre es nur, wenn ich offiziell die Diagnose spielsucht hätte. Aber nicht, wenn ich am Tag mal 10 Minuten ein paar Kontakten antworte oder Notizen mache zwischendurch. Wenn die sagen, wegen dem Verbot dürfte ich nur noch Bücher auf Papier lesen und nichts digitales mehr, das macht mich unfassbar wütend. Ich kann es nicht nachvollziehen.
Ebenso die Sache mit der Einbahnstraße. Es sind ungefähr 20 m, die mir einen Umweg von mehreren Minuten ersparen. Nach der malgruppe fahre ich öfters da lang, andere machen das auch und es ist ja nicht so dass der Weg komplett überlaufen oder zu eng ist um dort lang zu fahren. Neulich bin ich einem Radfahrer hinterher gefahren. Ein Fußgänger hat ihm hinterhergerufen er müsse absteigen, denn ein Kollege hätte neulich 25 € Strafe deswegen zahlen müssen. Am liebsten würde ich zur Stadt hinschreiben, dass sie dort einen fahrradstreifen machen sollen. Der Platz wäre da, sofern zwei oder drei Geschäfte ihre Stühle oder das Gerümpel von dem Weg wegräumen, was sie dort alles aufgestellt haben.
Ursprünglich wollte ich mir immer ein Fahrzeug zulegen. Aber es gibt hier keine ladestation dafür ... und die meisten sind nun mal mit Akku. Zudem ist im Sommer die Stadt immer so voller Stau, dass es mit dem Fahrrad einfach viel vorteilhafter ist und schneller geht. Selbst wenn ich den Umweg um die verbotene Straße herum nehmen würde.
Bezüglich Tagesstätte habe ich dann auch noch die Sorge, dass ich ermahnt werde wenn ich Pizza mit der Hand esse oder beim Essen die linke Hand nicht auf dem Tisch platziere. Frau Sue geht zwar in Rente, aber die anderen Teilnehmer sind diese Regeln so stark gewöhnt, dass die wahrscheinlich trotzdem noch meckern würden, wenn ich mich nicht daran halte.
Wenn es so wie früher wäre, würde ich wahrscheinlich sofort hingehen. Wo man nicht putzen musste, den ganzen Tag machen konnte was man will, ich meine Bücher lesen und korrigieren konnte in der Pause ohne dass sofort jemand kommt und meckert, ich muss das Handy wegpacken.
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